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Durchmesser 10cm für 1 Teelicht Bestückung zb. Christi...
19,25 € *
Adventsleuchter - Lichter und Kerzenhalter
Von schlicht und einfach bis prachtvoll und funkelnd – Adventsleuchter aus dem Erzgebirge
Was könnte im finstersten Monat des Jahres wichtiger sein als Licht? Warmer Kerzenschein erhellt die Adventszeit und hüllt die kahle und meist in strengem Frost erstarrte Winterwelt in weiches Licht. Überall im Haus werden Wachskerzen angezündet, die nicht nur die Dunkelheit vertreiben, sondern auch Vorfreude auf das Fest aller Feste machen – Weihnachten.
Pünktlich zum ersten Advent werden die Leuchter ausgepackt und mit frischen Kerzen bestückt. Am stimmungsvollsten erstrahlen die Adventsleuchter mit Kerzen aus kostbarem Bienenwachs, das die Stube auch mit seinem unvergleichlich süßen Honigduft erfüllt. Die zumeist in einem satten Rot bemalten Leuchter sind je nach Modell mit kleinen Engeln geschmückt, die zu der Adventszeit dazugehören wie die Nadeln an den Weihnachtsbaum. Wer sein adventliches Lichtergesteck in einen traditionsreichen Adventskranz „verwandeln“ möchte, kann noch kleine Tannen- oder Fichtenzweige um die Arme des Leuchters winden. Genießer halten dann ein Nädelchen in die brennende Kerze, um das unvergleichliche harzige Aroma des ätherischen Öls zu schnuppern. Doch dabei ist natürlich Vorsicht geboten.
Ihren Ursprung haben die roten oder naturbelassenen Adventsleuchter in den alten Zechenleuchten, die noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Licht in die Gruben brachten. Dabei war die Konstruktion ganz schlicht und dennoch nicht minder wirkungsvoll: ein etwa 60 Zentimeter langer Holzstamm wurde mit eingesteckten Lichterhaltern versehen und an der Decke der Grube aufgehängt. Eine andere Version lautet dahingehend, dass kunstvoll gestaltete Kronleuchter aus Flamen als Muster für die Adventsleuchter gedient haben sollen. Je nach Reichtum und Wohlstand des Auftraggebers waren diese Kronleuchter entweder prächtig mit Perlen und Kristallen geschmückt oder ganz einfach mit Drahtarmen versehen, die wie Spinnenbeine vom Mittelteil abstanden. Dies brachte ihnen die Bezeichnung „Leuchterspinne“ oder „Spinnenleuchter“ ein.
Letztendlich spielt es keine Rolle, welchem strahlenden Vorbild der erzgebirgische Adventsleuchter seine Existenz verdankt; wir erfreuen uns an seinem Lichterglanz und lassen uns von ihm die Zeit bis zum Weihnachtsfest so gemütlich und beschaulich wie nur möglich erhellen.


